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CDU-Bonn
Aus der Bezirksvertretung:
Sportplatz Brüser Berg
Signal einer Lösung für die Bauruine Vereinshaus
23. März 2017

Bereits seit 2012 ist Stillstand auf der Baustelle Vereinhaus Brüser Berg. 2017 ist das sechste Jahr mit einer Bauruine auf der städtischen Sportanlage. Mit einer Fertigstellung ist aufgrund des Zustandes nicht mehr zu rechnen. Die Bauruine ist immer wieder Stein des Anstoßes für die Nutzer der Sportanlage aber auch die Bewohner des Brüser Bergs. Vandalismus und mangelnde Sicherheit, sogar Brandstiftung auf der Baustelle führen immer wieder zu Nachfragen bei Verwaltung und Politik, wann denn die unhaltbare Situation beendet wird. Teilweise gab es bei den Mandatsträgern auch Verärgerung über mangelnde Kommunikation und Information der Verwaltung. Es entstand der Eindruck, dass besonders in den Jahren 2012 und 2013 keine Gesamtstrategie entwickelt wurde, den komplizierten Verfahrensweg zu einem für die Stadt guten Ende zu führen.

Dies hat sich nach meinen Recherchen in den letzten Monaten geändert. Nach meinem Eindruck arbeiten alle beteiligten Ämter der Verwaltung mit Hochdruck an einer Lösung, die Verfügungsberechtigung über das städtische Grundstück zurückzuerhalten. In Kürze soll es eine Vorlage für die Politik geben, auf welchem Weg dies geschehen soll.

Die CDU Fraktion möchte sicherstellen, dass an diesem Tag X unverzüglich mit dem Herrichten des Areals begonnen werden kann. Parallel zu den weiteren Verfahrensschritten durch das Rechtsamt der Stadt Bonn muss das Sport- und Bäderamt bereits jetzt tätig werden und die notwendige Begutachtung des Areals durch das SGB veranlassen, um zu gegebener Zeit der Politik Alternativen inklusive der Kosten vorzulegen. Dabei ist zu prüfen, ob ein Komplettabriss unumgänglich ist oder ggf. die Tribüne oder Teile des Erdgeschosses erhalten und Umkleidekabinen eingebaut werden können. Für diese Alternativen müssen Wirtschaftlichkeitsberechungen erstellt werden. Auch muss geprüft werden, aus welchem Haushaltstitel die notwendigen Maßnahmen bezahlt werden. Gleichzeitig sollte der jetzt dort ansässige 1. JFC bei der Suche nach Lösungen eingebunden werden.

Dies alles muss in eine Vorlage für die Bezirkvertretung Hardtberg und den Sportausschuss einfließen, damit die notwendigen politischen Beschlüsse gefasst und bei Rückführung des Grundstückes unverzüglich die dann beschlossenen Maßnahmen umgesetzt werden können.

Ein weiteres Zuwarten und ist den Bürgern aber auch dem dort trainierenden Verein 1. JFC, sowie dem Hardtberggymnasium, welches auf dem Areal Schulsport betreibt, nicht zuzumuten.

Jamaika-Koalition
FrauenUnion Bonn

Version 5.00 vom 10. Mai 2006 - © Andreas Niessner